Von E-Car bis Pedelec: Alles zum Trend Elektromobilität

Elektromobilität ist der Trend der Zukunft. Selbst Norwegen, ein Land mit beachtlichem Erdölvorkommen, setzt auf E-Cars und plant ab 2025 ein Verbot von Verbrennungsmotoren. Neben Elektroautos gibt es noch viele weitere Transportmittel, mit denen du nachhaltig im Urlaub unterwegs bist. Von E-Bike über Pedelec bis zum Hooverboard – zusammen mit Greenfinder, dem Vergleichsportal für E-Mobilität, zeigen wir dir die besten Verkehrsmittel mit Elektromotor zum Reisen.

Umweltfreundliche Elektroautos

Elektromotoren sind deutlich leiser und – wenn mit Ökostrom geladen – umweltfreundlicher als Verbrennungsmotoren. Das macht das Fahren mit dem E-Car zu einer neuen Art des Reisens: In einem Naturpark hörst du nur die Geräusche der Natur und nicht das Rattern des Benzinmotors. Dazu ersparst du der Umwelt schädliche Abgase.

Die Anbieter haben heute Kleinwagen sowie Modelle der Mittel- und Luxusklasse im Angebot. Bei der Reichweite empfiehlt Sascha Nachtnebel, Gründer von Greenfinder, folgende Faustregel: „Von der Reichweite, die der Hersteller eines E-Autos angibt, muss man ein Drittel abziehen.“ Das bedeutet, dass du nach durchschnittlich 200 Kilometern an die Steckdose fahren solltest. Da die Ladung des Akkus bis zu acht Stunden dauern kann, solltest du deine Route mit Hilfe von ChargeMap oder der Agentur für erneuerbare Energien gut planen. Du kannst dein E-Car auch nachts laden, um so noch mehr vom Tag zu haben. Solltest du doch einmal tagsüber den Akku aufladen müssen, plane deine Route so, dass du während der Ladezeit eine ausgiebige Wanderung machen kannst oder Sehenswürdigkeiten besuchst. So ersparst du dir langes Warten bis die Fahrt weitergehen kann.

Alternative um ggf. Zwischenstopps auf der Anreise zu entgehen: Du reist mit der Bahn an einen Urlaubsort mit gut ausgebautem Carsharing-Netzwerk und steigst vor Ort auf Elektroautos um.

Auf dem E-Bike die Natur genießen

Elektrofahrräder bringen dich ohne einen Tritt in die Pedale ans Ziel. Je nach Motor erreichen E-Bikes Geschwindigkeiten um die 45 km/h und eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern. Wenn du mit dem E-Bike verreisen möchtest, überprüfe vorher, ob dein Fahrradgepäckträger auf dem Auto das hohe Gewicht der Räder trägt oder diese sich in der Bahn transportieren lassen. Alternativ kannst du sie in beliebten Regionen wie dem Bodensee oder auf Rügen vor Ort ausleihen.

Pedelecs für entspannte Erkundungstouren

Anders als E-Bikes liefern Pedelecs „nur“ eine Unterstützung beim Fahrradfahren – von alleine fährt es nicht. Dadurch hat es jedoch ein geringeres Gewicht und du kommst bei leerem Akku entspannter vorwärts als mit einem schweren E-Bike. Das macht es speziell für längere Radtouren zum optimalen Verkehrsmittel.

hotel-nachhaltigkeit-air-wheel-cc0

Für Spaß auf der Kurzstrecke: Solowheels und E-Skateboards

Leistungsstarke Elektromotoren gibt es auch in Skateboards und Cityrollern. Manche Cityroller kommen auf 50 Kilometer Strecke mit einer einzigen Akkuladung. Selbst die futuristisch anmutenden Solowheels – elektrische Einräder – und Hooverboards werden alltagstauglich. Bei den letztgenannten Gefährten handelt es sich um eine Mischung aus Segway ohne Lenksäule und motorgetriebenem Waveboard. Um diese bedienen zu können brauchst du etwas Übung, dank der eingebauten Balance-Technologie hast du den Dreh aber nach wenigen Minuten raus. Zwischen fünf und 25 Kilometer Reichweite bieten die kleinen Verkehrswunder.

Besonders für den Städtetrip und für spaßige Kurzstrecken eignen sich diese vier unterschiedlichen Geräte, die in der Regel nur auf glattem Untergrund einsatzfähig sind. Im Gegensatz zu Fahrrädern transportierst du sie platzsparend im Kofferraum. Achte auf die Straßenzulassung der Fahrzeuge. Haben Sie keine, darfst du sie nur auf Privatgelände nutzen.

Die Zukunft der Elektromobilität: Reichweite und Akkuladung

Die größte Herausforderung im Bereich der Elektromobilität bleibt weiterhin die Reichweite. Zwar verbessert sich diese insbesondere im Bereich der Elektroautos Jahr für Jahr, doch ist der Akku erst einmal leer, dauert das Aufladen bis zu acht Stunden. Hier forschen Entwickler besonders intensiv an neuen Ladetechniken.

Dennoch ist die Diskussion über Reichweite und Ladezeiten für Sascha Nachtnebel von Greenfinder nachrangig: „Dieser Wert ist jedoch nicht wirklich wichtig, wenn man das eigene Bewegungsprofil kennt und seine Fahrten besser plant.“ Dann biete Elektromobilität für alle Bedürfnisse die passende Lösung – besonders für umweltbewusste Urlauber.

Bildnachweis