Straßburg entdecken

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Die Innenstadt ist größtenteils eine Fußgängerzone, man kann Straßburg also wunderbar zu Fuß erkunden und dabei architektonische Bauten, Statuen oder Uhren oder auch einfach das ein oder andere Schaufenster entdecken. Eine der wenigen nicht-autofreien Ausnahmen ist die Kreuzung der Straße zwischen dem Münster und dem Place de Gutenberg. Dort tummeln sich – auch aufgrund der Tiefgarage – viele Taxis und Autos.

Straßburg eignet sich in jedem Fall hervorragend für Stadt-Wanderungen. So können Sie die Straßen entdecken, die Atmosphäre der Stadt spüren und nebenbei beim Laufen auch etwas für Ihre Gesundheit tun.

Fahrräder zur Selbstbedienung

Wenn Sie die Stadt auf einem schnelleren Weg erkunden möchten, empfehlen wir den Fahrradservice. Die Stadt hat viele Radwege, kaum Steigungen und ist somit für Fahrradfahrer optimal geeignet. Straßburg hat die meisten Fahrradfahrer in ganz Frankreich. Die große Anzahl an Fahrrädern gibt Straßburg eine niederländische Note, allerdings ohne Windmühlen und Tulpen. Mit etwas Glück können Sie sogar ein historisches Hochrad in der Stadt sehen – halten Sie also die Augen offen.
Der Verkehr in der Stadt wurde durch Geschwindigkeitsbegrenzungen kontinuierlich verringert. Außerdem wurden die Radwege von den Straßen getrennt. Es gibt viele Ampeln und kaum Unfälle. Die einzige Gefahr ist das Glatteis. Fahrräder bekommen Sie beim Vélib Strasbourgeois, dem Straßburger Fahrradservice mit seinen zahlreichen Mietstationen. In der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Porte de l‘Hospital gibt es die meisten Fahrradstationen.

Eine Tour auf zwei Rädern

Sobald Sie mit einem Drahtesel ausgestattet sind, können Sie die Innenstadt erkunden. Von der Place de l’Étoile entlang des Kanals erreichen Sie in 15 Minuten den Parc de l’Orangerie, den größten Park in Straßburg. Der wunderschöne Rad- und Wanderweg La Piste des Forts mit seinen 85 km entlang des Rheins zählt zu den schönsten in der Region. Auch von der Innenstadt gibt es verschieden Möglichkeiten. In 30 Minuten können Sie von Jardin des Deux Rives entlang des Rheins radeln und dann über die deutsche Grenze die Stadt Kehl besuchen. Halten Sie Ausschau nach den Schildern mit den grünen Pfeilen, die Ihnen die Radwege zeigen.

Straßburg erleben mit der Straßenbahn

Um entspannt die Stadt zu entdecken, können Sie auch einfach die Straßenbahn nehmen. Das Straßenbahnnetz wächst jedes Jahr weiter und erreicht inzwischen fast jeden Stadtteil, bis Illkirch, Lingolsheim oder Schiltigheim. Die Ausbauarbeiten der Straßenbahnlinien in Richtung Deutschland haben bereits begonnen und in ein paar Jahren können Sie bequem per Bahn zwischen Straßburg und Kehl pendeln. Ein weiterer Vorteil des Straßenbahnnetzes sind die kurzen Wartezeiten zwischen den einzelnen Bahnverbindungen. Sie können ermäßigte Karten für einen längeren Zeitraum (z.B. ein Wochenende) kaufen und ganz entspannt die Stadt besichtigen, ohne Stau und lange Wartezeiten.

Originelle Transportmittel

Mit dem kleinen Touristenzug können Sie die Altstadt von Straßburg entdecken. Erste Station ist der Schlossplatz neben dem Münster und die letzte Station ist La Petite France. Der Vorteil des Minizugs ist, dass Sie während der Reise verschiedene Informationen zu den besuchten Orten über Kopfhörer erhalten. Diese Informationen werden in mehreren Sprachen angeboten. Ein weiteres beliebtes Transportmittel in Straßburg sind die Fahrradtaxis (Rikschas). Sie können Ihren eigenen Reiseplan erstellen und so individuell Straßburg anschauen.

Und die Autos?

Wie die Straßenbahnen fahren auch die Taxis die ganze Nacht. Taxistände finden Sie am Place Gutenberg, am Place de l’Homme-de-Fer und am Bahnhof. Die Anreise nach Straßburg mit dem Auto ist – mit Einschränkungen Richtung Stadtzentrum – möglich. Wir empfehlen Ihnen, in den Parkhäusern zu parken. Von dort aus können Sie dann auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, den Fahrradservice nutzen oder die Strecke einfach zu Fuß zurücklegen. Straßburg legt viel Wert auf eine ruhige und geordnete Innenstadt, zum Wohle der Einwohner und Besucher.

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