Leuk


Leuk im Kanton Wallis wurde bereits von Ligurern, Kelten, Römern, Burgundern, Franken und Alemannen bewohnt und kulturell geprägt. Schon früh diente die Stadt als Knoten- und Handelspunkt zwischen den Ost-West sowie Nord-Süd Verkehrsrouten.

Eine Tradition, die mit den Römern Einzug in die Region Leuk hielt und bis heute aufrecht erhalten werden konnte ist der Weinanbau. Doch damit nicht genug, der Cornalin „Vitis Antiqua 1798“ ist sogar die älteste in der Schweiz angebaute Rebe, deren prämierter Wein in Kennerkreisen sehr geschätzt wird.

Ein weiteres Vermächtnis der Zeitgeschichte ist das Bischofsschloss Leuk, auch bekannt als „Schelmenturm“. 1254 erstmalig urkundlich erwähnt, diente es als Sommerresidenz der Bischöfe, Kerker und Folterkammer für Kriminelle, war Schauplatz von Hexenprozessen und vielem mehr. Nach der sorgfältigen Restaurierung von Mario Botta, der auch die modern anmutende Glaskuppel des Schlosses entwarf, wird dieses allen voran als Kultur- und Begegnungsstätte zwischen Zukunft und Vergangenheit genutzt.

Highlights abseits der städtischen Mauern bieten der Pfynwald, einer der größten zusamenhängenden Föhrenwälder der Alpen und Naturschutzgebiet gleichermaßen und zahlreiche weitere Wanderwege rund um das Stadtgebiet.

Übrigens nimmt der Naturpark Pfyn-Finges nicht nur aufgrund seiner artenreichen Flora und Fauna eine Sonderstellung ein. Er bildet auch die Grenze zwischen französischer und deutschsprachiger Schweiz. Stellte der Wald früher eine gefährliche Passage zwischen beiden Gegenden dar, nimmt er heute eine Brückenfunktion ein, zu dessen Aufgaben auch das Verständnis zwischen beiden Sprachen / Kulturen zählt.

Information und Kontakt
Tourismus Leuk
Bahnhofstrasse 5
3952 Susten
Telefon: +41 27 473 10 94
www.leuk.ch
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