Streetfood-Festivals: Die hippe Antwort auf Imbissbuden
Foodtrucks erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit, da gesundes Essen für viele Menschen an Bedeutug gewinnt. So ist es kein Wunder, dass die bunten Wagen nach und nach das Straßenbild bevölkern. Doch, was bedarf es um sich in diesem Bereich selbstständig zu machen? Im folgenden Artikel verraten wir dir alles Wissenswerte über das eigene Foodtruck-Business.
Die Streetfood-Szene ist am Boomen: Überall in Deutschland, aber auch europaweit, gibt es jedes Jahr mehrtägige Streetfood-Festivals, die sehr gut besucht werden. Die Veranstaltungen haben ihren ganz eigenen Zauber: Bunte Foodtrucks bevölkern die Szenerie, es gibt leckeres Essen und meistens ist ein DJ für die musikalische Untermalung vor Ort verantwortlich. Abgesehen von den Festivals, haben sich Foodtrucks auch im Alltag als beliebte Alternative zum Kantinenessen bei Angestellten herausgestellt.
Aller Anfang ist schwer: Die Finanzierung einer Geschäftsidee
Am Anfang stellt sich natürlich die Frage: Wo kommt das Geld für die Selbstständigkeit her? Hier führen bekanntlich viele Wege nach Rom. Einer davon wäre zum Beispiel, sich mit einem großen Investor in Verbindung zu setzen und versuchen ihn von der Geschäftsidee zu überzeugen. Auch über Crowdfunding könnten die ersten Euros für das Business zusammenkommen. Nikolaj de Lousanoff und Claudio Pekrun, die Gründer von „The Big Balmy“, finanzierten ihre Firma mit zwei Venture-Kapitalgebern (dt. Risikokapital). Die beiden bieten in ihrem Foodtruck Gourmet Burger vor Firmenzentralen in Hamburg an und konnten aufgrund der Finanzierung mit ihrem Startup expandieren.
Vom alten Camper zum funktionstüchtigen Foodtruck
Foodtrucks fallen nicht nur mit ihrem poppigen Äußeren auf, sondern bieten vor allem höherwertige Speisen mit exotischen oder regionalen Zutaten an. Die Nachfrage regelt hier das Angebot: Viele Konsumenten zahlen gern für qualitativ gutes Essen den ein oder anderen Euro mehr. Das nötige Equipment ist allerdings nicht billig in der Anschaffung: Im Internet liegen die Preise für neue Foodtrucks gut und gerne im sechsstelligen Bereich. Als Neugründer ist es schwierig einen so hohen Betrag am Anfang aufzubringen. Doch es geht auch anders: Florian Rohrmoser und Mirjam Touka kauften sich für zweitausend Euro einen ausrangierten DDR Wohnwagen aus dem Jahre 1971. Sie ließen ihn umbauen und verkaufen nun im himmelblauen Foodtruck unter dem Namen „Heißer Hobel“ Allgäuer Käspätzle in Berlin.
Fazit: Ein eigenes Foodtruck-Business zu starten ist nicht billig. Andererseits bietet es Selbstständigen die Möglichkeit mit vielen unterschiedlichen Menschen tagtäglich in Kontakt zu kommen und sie mit außergewöhnlichem Essen glücklich zu machen!