Zu einem Urlaub oder einem Ausflug in die Umgebung gehört es auch, die besonderen Erlebnisse mit den Daheimgebliebenen zu teilen. Damit deine Bilder von fremden Städten und Landschaften nicht in digitalen Archiven in Vergessenheit geraten, solltest du das Beste aus deinen Motiven herausholen. Neben einer guten Digitalkamera ist auch ein wenig Übung nötig. Wenn du bereit bist, ein bisschen Zeit und Mühe zu investieren, kannst du mit verschiedenen Lernmethoden schnell gute Ergebnisse erzielen. Vom Video-Tutorial bis zur Fotoreise – wir zeigen dir die besten Anlaufstellen, die dir dabei helfen, fotografieren zu lernen und deine Reiseerinnerungen in zeitlosen Aufnahmen festzuhalten.
1. Fotokurse in Buchform
Digitale Fotografie mit Hilfe eines analogen Buches zu lernen, klingt zunächst paradox. Die Fülle an durchdachten Fotografie-Büchern beweist jedoch das Gegenteil. Gut sortierte Nachschlagewerke und Schritt-für-Schritt Anleitungen vermitteln dir die Grundlagen der Fotografie in allen Einzelheiten. Spätestens in entlegenen Winkeln der Erde ohne Stromanschluss bewährt sich ein Taschenbuch gegenüber digitalen Workshops. Für Einsteiger sind unter anderem die Lehrbücher von Jacqueline Esen oder Christian Westphalen sehr empfehlenswert.
2. Fotografieren Lernen per Video-Tutorial
Im Internet findest du hunderte Video-Tutorials zum Thema Fotografie. Viele sind kostenlos auf Plattformen wie YouTube oder Vimeo gehostet, andere sind kostenpflichtig bei Profiagenturen oder Fotoschulen abrufbar. Hier erhältst du alles Wissenswerte visuell aufbereitet: Von der Kaufberatung für das passende Equipment über die manuellen Einstellmöglichkeiten deiner neuen Kamera bis hin zur Bildbearbeitung. Wer konkrete Informationen sucht, kann sich auf diesem Weg mit anschaulichen Beispielen gezielt weiterbilden. Wer es ausprobieren möchte, der klickt sich durch Portale wie udemy.com oder fototv.de.
3. Fotostunden mit den Profis
Wenn du dir als Anfänger direktes Feedback wünschst, sind Praxiskurse der beste Weg, das Fotografieren fachgerecht zu lernen oder deine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Ausgebildete Trainer zeigen dir, worauf du bei Landschafts-, Porträt- oder Straßenfotografie achten solltest. Bei Bedarf können sie Fehler sofort korrigieren und persönliche Tipps geben.
Darüber hinaus kommst du in einem Fotokurs mit Gleichgesinnten in Kontakt und wirst ständig motiviert, deine Fähigkeiten zu verbessern. Bei großen Anbietern wie der NRW Fotoschule gibt es außerdem viele Leihkameras, die du nutzen kannst und die Lehrer sind mit allen gängigen Modellen vertraut. Wer seine Kamera noch genauer kennen lernen möchte, ist hier genau richtig.
4. Mit der Kamera auf Reisen gehen
Kurse in der Heimatstadt beschränken sich oft auf urbane Motive. Erst in fremden Ländern oder in der Natur lernst du die speziellen Anforderungen an die Landschafts- und Tierfotografie. Darüber hinaus ist in fremdem Kulturen häufig Fingerspitzengefühl beim Fotografieren gefragt, Kameras sind dort eventuell nicht so gern gesehen. Ein erfahrener Coach oder ein professioneller Reiseanbieter kann dir im Umgang mit solchen Situationen helfen.
Natürlich muss es nicht gleich ans Ende der Welt gehen. Viele Anbieter veranstalten Tagestouren oder Wochenendreisen innerhalb Deutschlands und fahren beispielsweise nach Spiekeroog oder ins Berchtesgadener Land. Das ist die perfekte Gelegenheit, die Schönheit im eigenen Land zu entdecken und gleichzeitig deine Fotokenntnisse weiterzuentwickeln.
Nach einer Forsa-Umfrage werden übrigens 84% der Deutschen im Urlaub zum Hobbyfotografen – dank des Smartphones. Soll die Qualität der Reisebilder über bloße Schnappschüsse hinausgehen, ist ein wenig Training in jedem Fall empfehlenswert: Das Niveau deiner Bilder steigt rasant und deine Fotos werden dir und deinen Freunden umso mehr Freude bereiten.
Bildnachweise
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