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Zu den Usedomer Bernsteinbädern zählt der kleine Ort Koserow mit langem weißen Sandstrand und Seebrücke. Er befindet sich auf einer Landenge zwischen Ostsee und Achterwasser und bietet ein einmaliges maritimes Flair. Vom 58 Meter hohen Streckelsberg im Rücken des Ortes eröffnet sich ein herrlicher Blick auf das Hügelland Mönchgut und die Ostsee.
Wer mit dem eigenen Pkw anreist, gelangt über die A20 mit der Abfahrt Gützkow und über die Wolgaster Brücke nach Koserow. Züge der Deutschen Bundesbahn verkehren bis Züssow, wo Sie dann in die Usedomer Bäderbahn umsteigen. Auf der Insel verkehren neben der Bahn noch der Ostseebus und Busse der Anklamer Verkehrsgesellschaft. Der nächstgelegene Flughafen befindet sich in Heringsdorf.
Die 261 Meter lange Seebrücke ist eine Touristenattraktion und Anlegestelle für die Ausflugsschiffe. Rechts und links davon erstreckt sich kilometerweit der feinsandige Badestrand des Ortes.
Sehenswert sind die Salzhütten am Meer, die einst zum Einsalzen und Verpacken der Heringe dienten und heute neben sich kleine Läden und urige Gaststätten beherbergen.
An den Hängen des bewaldeten Streckelsberges soll angeblich der legendäre Pirat Störtebeker in Höhlen Zuflucht gesucht haben.
In der entzückenden Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert finden sommers im Rahmen von Klassik am Meer Konzerte statt.
Einen Abstecher wert ist ein Besuch des ehemaligen Wohnhauses des Malers Otto Niemeyer-Holstein in Lüttenort, das zum Museum gestaltet wurde.
Die urigen und gemütlichen Fischlokale in Koserow werden sehr geschätzt. Als Geheimtipp gilt jedoch das Café Moritz mit leckeren selbstgemachten Torten, Eis und Kuchen zu absolut moderaten Preisen.