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Bis 2004 zum Regierungsbezirk Hannover gehörig, ist Sehnde heute eine moderne Kleinstadt in ruhiger Lage. Die Historie der Stadt liegt jedoch in der Industrie. Bis 1982 waren hier die Kaliwerke tätig und zogen Arbeiter aus der gesamten Region in die kleine Ortschaft. Heute werden die ehemaligen Gruben geflutet und in Naturräume umgeformt.
Sehnde ist von Hannover aus mit einer stündlichen Verbindung über Lehrte erreichbar, beziehungsweise über Algermissen nach Hildesheim. Die Üstra-Buslinien 370 bis 372 und 390 sowie der Regiobus 962 fahren die Stadt an. Über den Mittellandkanal ist Sehnde per Schiff erreichbar. Außerdem kreuzen sich hier die Bundesstraßen 65 und 443.
Sehnde bietet neben sehr modernen Bauwerken wie der katholischen Kirche St. Maria, die erst 1955 geweiht wurde, und dem modernen Rathaus des Baujahres 1976 auch einige historische Gebäude. Die evangelische Kirche zum heiligen Kreuz mit romanischen und barocken Elementen, aber auch die ehemalige Volksschule zählen zu den lokalen Baudenkmälern. Die Kugelbake am Sporthafen stellt eine verkleinerte Kopie des bekannten Cuxhavener Seezeichens dar. Als Ausflugziel bietet sich ein Besuch an der mittlerweile begrünten Kalihalde oder dem befahrenen Mittellandkanal an.
Die Stadt verfügt über zwei Museen. Das Regional-Museum Sehnde, geführt durch einen eigenen Verein, informiert über die historische und industrielle Vergangenheit der Ortschaft.
Im Ortsteil Wehmingen gelegen, findet sich das Hannoversche Straßenbahn-Museum, ein Höhepunkt für Fans alter Verkehrsmittel. Das Museum liegt auf dem Gelände der ehemaligen Kaliwerke.
Das Restaurant Kretschmanns in Sehnde hat sich auf leckere Schnitzel, Steaks und krosses Spanferkel spezialisiert. Im eigenen Fleischreifeschrank können die Fleischstücke abhängen. Ausgesuchtes Fleisch ist hier zum Beispiel als scharfes Schnitzel «Batamok», kross gebraten mit Sambalcreme und Palmenmark, bestellbar. Das frische Spanferkel lässt sich auch für Feierlichkeiten außerhalb bestellen.