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Glocken aus Apolda läuten auf der ganzen Welt. Die Bedeutung der Stadt als wichtiges Manufaktur- und Handelszentrum bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts haben ihre Spuren in herrlichen Villen und Anlagen im Jugend- und Gründerzeitstil hinterlassen. Inmitten der sonnenverwöhnten, landschaftlich reizvollen Toskana des Ostens hat sich Apolda heute zu einem touristisch bedeutsamen Ziel entwickelt, das den Besucher zum Entdecken und Erholen einlädt.
Apolda liegt verkehrsgünstig an der Hauptverkehrsader A4, die in wenigen Minuten erreichbar ist. Die Flughäfen in Erfurt (1 Stunde) und Dresden (2 Stunden) sind Tor zum internationalen Flugverkehr. Regelmäßige Busverbindung zum etwas außerhalb der Stadt liegenden Bahnhof erlauben die Anreise mit dem Zug.
Als beliebtes Fotomotiv bietet Ihnen der Bismarckturm auf einer Anhöhe tolle Rundumblicke über die Gegend. In der Zeit der deutschen Teilung vernachlässigt, wurde der knapp 30 Meter hohe Turm nach der Wende aufwändig restauriert und wird heute wieder als Wahrzeichen Apoldas bezeichnet.
Es waren nicht nur Glocken, sondern auch Hunde, die einen Siegeszug in die Welt antraten! Das einzigartige Dobermanndenkmal erinnert an den in Apolda ansässigen Züchter und Namenspaten Karl-Friedrich-Louis Dobermann (19. Jahrhundert).
Umfassend informiert Sie das Glocken- und Stadtmuseum einerseits über die geschichtliche Entwicklung der Stadt. Hauptgewichtung liegt jedoch auf einer faszinierenden Reise durch die spannende Welt rund um Handwerk, Geschichte und Kultur der Glockengießerei.
Kultige Aufarbeitung der jüngeren Vergangenheit präsentiert die Dauerausstellung Olle DDR in der Museumsbaracke. Ohne ein politisches Statement vermitteln zu wollen, zeigen Exponate und authentische Installationen ein heiteres, aber auch nachdenklich stimmendes Bild der damaligen DDR.
Das Restaurant No.1 übertreibt mit seinem Namen nicht, nimmt es doch einen Spitzenplatz in Apoldas gastronomischer Landschaft ein. Von Mediterranem über erstklassige Steakspezialitäten bis hin zu lokalen Reminiszenzen wie den obligatorischen Thüringer Klößen kommt fein austariert in bemerkenswerter handwerklicher Finesse auf den Teller. Mit freundlichem Personal und Preisen im Mittelfeld ist das Lokal uneingeschränkt empfehlenswert.