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Die Görlitzer verweisen voller Stolz darauf, dass sie in der östlichsten Stadt Deutschlands leben. Doch für Touristen, die sich für Geschichte, Architektur und Kultur interessieren, gibt es eine ganze Reihe von weiteren Gründen, der größten Stadt der Oberlausitz einen Besuch abzustatten.
Görlitz ist eine alte Handelsstadt und darum sowohl mit dem Auto als auch auf dem Schienenweg sehr gut zu erreichen. Eine Anreise mit dem Flugzeug ist ebenfalls möglich. Der Internationale Flughafen in Dresen liegt etwa 100 km von Görlitz entfernt. Planen Sie für die Weiterfahrt mit dem Auto etwa eine Stunde Fahrzeit ein.
Beginnen Sie Ihre Entdeckertour mit einem Bummel durch die wunderschöne Altstadt. Glücklicherweise wurde die Stadt während des Zweiten Weltkrieges nicht zerstört. Hier entdecken Sie wertvolle Bauwerke aus den unterschiedlichsten Epochen der Geschichte.
Filmemacher aus der ganzen Welt schätzen den Reiz der gut erhaltenen Görlitzer Altstadt und nutzen die Häuser und Gassen gern als Filmkulisse. Darum wird die Stadt auch liebevoll Görliwood genannt.
Ein anspruchsvolles Musik- und Theaterprogramm wird Ihnen im Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz, auch kleine Semperomper genannt, geboten.
Wer sich für den Naturraum Oberlausitz interessiert, sollte unbedingt dem Senckenberg-Museum einen Besuch abstatten.
Auch in kulinarischer Hinsicht ist die Stadt an der Neiße eine Reise wert. Falls Sie gern regionale Gerichte probieren möchten und eine Küche auf hohem Niveau schätzen, ist die Schneider Stube in der Peterstraße die richtige Lokalität. Das gehobene Restaurant gilt unter Gourmets als Geheimtipp. Sie haben die Wahl zwischen sorgfältig abgestimmten Menüs oder speisen à la carte im wunderschönen, historischen Ambiente.