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Vor der Küste von Ostfriesland befindet sich die Düneninsel Baltrum. Sie ist eine der sieben bewohnten ostfriesischen Inseln. Erstmals wurde Baltrum Ende des 14. Jahrhunderts urkundlich erwähnt, als Widzel tom Brok Balteringe dem Herzog Albrecht von Bayern die Insel offiziell übergab. Das Wetter auf Baltrum ist, bedingt durch die Einflüsse der Nordsee, rau, sommerkühl und gemäßigt. Dafür können Sie hier frischen Fisch genießen und die unendliche Schönheit der Dünenlandschaft erleben.
Baltrum verfügt über einen kleinen Flugplatz, der von den Inselfliegern frequentiert wird. Kommen Sie über den Land- bzw. Seeweg, dann fahren Sie entweder mit der Bahn oder dem Fernbus bis nach Neßmersiel, um von dort die Fähre auf die Insel zu nehmen. Die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten.
Die Alte Inselkirche wurde 1826 errichtet und ist somit das zweitälteste Gotteshaus einer ostfriesischen Insel. Der Glockenturm, dessen Glocke von einem gestrandeten holländischen Segelschiff stammt, ist in einem einfachen Holzgerüst montiert.
Besuchen Sie auch den Baltrumer Gezeitenpfad, der über eine Länge von etwa sieben Kilometern als Lehrpfad viel Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer vermittelt.
Erfahren Sie mehr über die Geschichte und das Leben auf der Insel und besuchen Sie für diesen Zweck das Heimatmuseum im alten Zollhaus.
Im Nationalpark-Haus Baltrum, das sich im ehemaligen Schuppen einer Baltrumer Reederei befindet, können Sie eine Ausstellung zum Thema Gezeiten besichtigen.
Das Restaurant Strandburg hat sich besonders auf frischen Fisch sowie auf Wildgerichte spezialisiert. Wärmstens zu empfehlen ist auch der Sauerbraten, der als Spezialität des Hauses gilt. Hier können Sie zu mittleren Preisen köstlich dinieren.