Sint Goriksplein

Ein lebendiges Viertel für Genussmenschen

Rund um die Sint-Gorikshallen geht es immer lebendiger zu. Hier protzt Brüssel mit seinem kulturellen Erbe, aber brüstet sich auch mit seinen modernen Realisierungen. Der Platz ist Teil des etwas alternativeren Feierabend- und Nachtlebens der Brüsseler und der Besucher.
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Etwa dreihundert Meter von der Anspachlaan entfernt liegt das Sint-Goriksviertel mit den restaurierten Sint-Gorikshallen. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert, an der Fassade findet sich die Zahl „1881“. Es ist die Wiege Brüssels: Hier fanden die ersten wirtschaftlichen Aktivitäten in der Stadt statt. Der Stil dieser alten Markthalle mit einer flämischen Fassade im Stil der Neorenaissance verblüfft mich noch immer. Betreten Sie ruhig das Gebäude und bewundern Sie den einzigartigen Stahlrahmen des Gebäudes. Es gibt hier außerdem einen Infostand von VisitBrussels, wo Sie allerlei Besucherinformationen über Brüssel erhalten.

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Im Erdgeschoss der Halle befindet sich das „Café des Halles”, wo Sie in großen schwarzen Sesseln versinken, die überall herumstehen. Auch an den langen Tischen können Sie etwas Gutes trinken oder essen. Es ist ein schöner Ort, um im Internet zu surfen und Mails und Posts von Freunden zu lesen. Sie sitzen in einer entspannten historischen Umgebung und abends kommt Stimmung mit Musik und vielen hippen Leuten auf. Ein guter Tipp, wenn das Wetter nicht mitmacht.

Lebendige und dynamische Cafés

Dieses Viertel mit seinen vielen kleinen, belebten Sträßchen und historischen Gebäuden hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren zu einem lebendigen und dynamischen Teil Brüssels entwickelt, unter anderem dank seiner vielen Cafés und Restaurants mit Terrassen. Ich tue mich immer schwer mit der Wahl des richtigen Cafés, denn sie laden alle dazu ein, ein gutes belgisches Bier zu kosten. Hier zwei Empfehlungen: „Le Roi des Belges” und „Zebra”. „Le Roi des Belges” ist eine gemütliche, altmodische Brasserie mit einer Mischung aus jungen und manchmal etwas alternativen Besuchern. An einem Tisch beim Fenster liest ein heimischer Hipster ein Buch auf seinem iPad, nach Feierabend trifft man hier plaudernde Geschäftsleute in Gruppen, daneben sitzen Touristen mit Duvel-Bier. Bei schönem Wetter entscheide ich mich für die gegenüberliegende Terrasse von „Zebra“. Ein Teil der Tische steht unter hochgewachsenen Laubbäumen – ideal für alle, die Schatten suchen. Und natürlich bleiben die Getränke etwas länger kühl.

Gutes Essen und Gemütlichkeit

Wenn Sie gutes Essen und Gemütlichkeit lieben, sind Sie hier richtig. Die kleinen, belebten Sträßchen haben alle ihren eigenen Charakter und verleihen diesem Viertel eine gemütliche, alternative und internationale Atmosphäre. Die vielen Cafés, Terrassen und asiatischen Restaurants laden mittags, abends und nachts dazu ein, etwas zu essen oder zu trinken – und das natürlich zu akzeptablen Preisen. In dieses Viertel geht man in der Tat nicht, um teuer und exklusiv zu speisen, sondern wegen der gemütlichen Stimmung. Es ist nicht immer leicht, die besten Adressen aus dem breiten Angebot herauszufiltern. Hier trotzdem einige Tipps von mir:

Sakura

Rue du Pont de la Carpe 1, 1000 Brüssel, Belgien

Mein Lieblingsrestaurant, sowohl zum Mittag- als auch Abendessen, ist ein kleiner Japaner, an dem man ohne Weiteres vorbeilaufen würde. Das „Sakura“ befindet sich 30 Meter von den Sint-Gorikshallen und 300 Meter von der Börse entfernt. Sie erkennen es an den roten Stühlen, die an den kleinen Tischen vor dem Restaurant stehen. Die Begrüßung fällt jedes Mal warm und echt asiatisch aus. Sakura hat nur 18 Tische, daher ist eine persönliche Bedienung stets garantiert. Wenn Sie kein großer Kenner typisch japanischer Gerichte sind, hilft Ihnen die Bedienung gerne weiter und gibt ihnen ausgezeichnete Empfehlungen. Das Mittagsmenü gibt es schon für unter 13€. Ein echter Geheimtipp!

Der Sint-Goriksplein ist der ideale Ausgangspunkt für Entdeckungsspaziergänge durch andere Viertel. Das Dansaertviertel ist nicht weit entfernt und ein Muss für Mode-, Design- und Kulturfans und Liebhaber belgischer Restaurants. Sie erfahren mehr hierüber in den anderen Artikeln auf dieser Seite.

Wie kommen Sie in diesen Teil des Dansaertviertels?

Öffentliche Verkehrsmittel: Die Pre-Metrolinien 3 und 4 bringen Sie zur Haltestelle „Beurs/Bourse”. Zu Fuß von der Börse aus: Laufen Sie die Straße gegenüber der Börse entlang. Sie passieren das Mariott Hotel und biegen an der ersten Kreuzung links ab. Sie sind nach 50 Metern am Ziel. Mit dem Fahrrad: In Brüssel können Sie bei Villo! preiswert Fahrräder mieten. Hop-on Hop-off Bus: Nehmen Sie die blaue Linie bis zur Haltestelle „Beurs/Bourse”. HeaderBild: ArcheoNet Vlaanderen, CC BY-NC-SA 2.0

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