Ein Abend… im unbezähmbaren Berlin

Vom Reichstag zum Alexanderplatz

  • Berlin - Unter den Linden bei Nacht
Es heißt, Berlin sei unbezähmbar. Ein Großstadtdschungel, der seine ganz eigenen Regeln und Gesetze hat. Das wollte ich genauer wissen. Im Herzen Berlins, auf der Straße des 17. Juni, auf der Hauptschlagader des Berliner Kultur-, Geschäfts- Natur- und Gastronomielebens, beginnt das Experiment. Doch nicht tagsüber, wo Massen von Touristen Berlin überfluten und man bei jedem Schritt zum ungewollten Motiv unzähliger Familienschnappschüsse wird. Unser Abend startet mit einem kleinen Snack im Restaurant Populär im Pavillon am Reichstag.
19:00
Uhr
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Das Café-Restaurant bietet neben deftiger deutscher Küche übrigens auch Frühstück und Kuchen an – eine Ganztagesstätte.

 

Luxus, Konsum und Kultur

Bereits beim ersten Schritt durch das hell erleuchtete Brandenburger Tor zeigt Berlin, wer der Herr im Hause ist. Ein wirklich imposantes Gefühl, durch ein so beeindruckendes Denkmal zu laufen. Dahinter liegt der Pariser Platz mit dem schicken Hotel Adlon rechts, dem plätschernden Springbrunnen links und der schier unendlichen Weite der Prachtstraße Unter den Linden. Aus allen Schaufenstern ruft es „Kauf mich! Kauf mich!“. Besonders laut schreien hier die vielen Souvenirshops zu beiden Seiten der Straße.
19:45
Uhr
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Plötzlich: Luxusautos. Wow. Schicke Schlitten, die hier angeboten werden. Da fällt es schwer, nicht stehen zu bleiben und sich in der motorisierten Welt zu verlieren. Berlin fährt wirklich alle Geschütze auf.

 

Kulturelle Highlights entlang der Straße des 17. Juni

Auf einmal ändert Berlin seine Strategie. Die Zeit scheint sich zu verschieben, plötzlich wird’s geschichtsträchtig. Rechts der Bebelplatz, auf dem einst die Nazis alle als entartet eingestuften Bücher verbrannten. Die Hedwigskathedrale am Ende des Platzes erblicke ich noch beim Vorbeigehen. Kurz danach schallt es „verweile doch!“ Und dies nicht nur wegen der gemütlichen Grünfläche des Schinkelplatzes. So langsam kündigen sich die großen Bühnen, Galerien und Sammlungen der Stadt an, noch bevor es auf die berühmte Museumsinsel geht. Das Maxim Gorki Theater, das Theater im Palais. Links der Straße das Zeughaus, das älteste noch erhaltene Gebäude entlang der Straße. Früher diente es als Waffenarsenal. Daran schließt sich das Deutsche Historische Museum an. Nach dem Passieren der Brücke über den Kupfergraben sehe ich mich umzingelt vom Rohbau des neuen Stadtschlosses rechts und dem Berliner Dom mit dem herrlichen Lustgarten davor zur Linken. Hinter dem Dom fließt fröhlich die Spree vor sich hin in Richtung Hackescher Markt. Ich folge ihr und kehre ein in die großartige Eisdiele Amorino.
20:15
Uhr
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Im Amorino bezahlt man nicht für das Eis, sondern für die Waffel oder den Becher und bekommt so viele Sorten, wie man will, als wunderschöne Blume dekoriert überreicht.

 

Am Ziel der Reise angelangt

Nächstes Ziel: Der Alexanderplatz. Ich laufe die Dircksenstraße entlang und lasse mich freudig erschöpft am Neptunbrunnen nieder. Mein Blick schweift über den in den Himmel ragenden Fernsehturm und das taghelle Rote Rathaus.
20:30
Uhr
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In der Open-End geöffneten „Alex Oase“ nehme ich mir die Zeit, meinen Spaziergang Revue passieren zu lassen.

So viele Eindrücke, so viel Geschichte, so viel Stadt. Ich merke, dass Berlin wirklich unbezähmbar ist. Doch es ist ein wirklich großartiges Gefühl, es immer wieder zu versuchen.

Bildnachweise

  • 1. Slider: NervousEnergy, CC BY-SA 2.0
  • Berlin Pavillon am Reichstag Populär: Proofreader, CC BY-SA 3.0
  • Bugatti Showroom: Matthew Hutchinson, CC BY 2.0
  • Amorino Eisdiele: Retinafunk, CC BY-SA 2.0

HOTEL DE

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