Ein Abend in… Ostberlin

Von der East Side Gallery zum DomAquarée

  • Berlin  - Domaquarée
  Erwartung liegt in der Luft beim Verlassen der O2 World Berlin. Das Basketballspiel von Alba Berlin war ein guter Auftakt, spannend und mitreißend zugleich. Doch die Nacht verspricht noch sehr viel mehr. Erlebnis und Entspannung warten gleichermaßen auf mutige Entdecker und ich folge ihrem Ruf.  

Die East Side Gallery – Straßenkunst der besonderen Art

Freiheit – wer liebt sie nicht? Die Freiheit zu denken, zu reisen und zu verweilen. Das steingewordene Gegenteil davon stand in Berlin lange Jahre: die Berliner Mauer. Heute leben die Berliner die Freiheit in einer vereinten Stadt, einer Weltmetropole, einem magischen Magneten.
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Ein Symbol hierfür ist die East Side Gallery, die gleich gegenüber der O2 World zu einem Spaziergang einlädt. Unglaublich, welche Bilder einen anspringen, wenn man sich auf einen Spaziergang entlang der East Side Gallery macht. Der Bruderkuss zwischen Breschnew und Honecker, die Freiheitsstatue, Friedenstauben, surrealistische Bilder… Eine Vielzahl an Kunstrichtungen, Stimmungen und Themen wartet auf den interessierten Spaziergänger. Vor allem nachts entfaltet sie eine beeindruckende Wirkung.

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Das einzigartige Kunstwerk endet auf Höhe des Ostbahnhofs. Hier laufen tagsüber Kinder im Zirkus Cabuwazi auf Händen, nachts testen Jugendliche die Widerstandsfähigkeit ihres Trommelfells im Fritzclub. Ich habe heute Lust auf Spare Ribs und auch zu späterer Stunde kann man die am besten im PLAY OFF genießen. Die Zusammenfassung des Basketballspiels flimmert über den Bildschirm; schließlich ist das hier eine American Sportsbar. Ich kann nur schmunzeln und freue mich, dass ich live dabei war.

 

Der Alexanderplatz – der berühmteste Platz Berlins

Ich setze mich in die U-Bahn und fahre zum Alexanderplatz. Das, was den „Alex“ ausmacht, sind Weite und Höhe. Von der Weltzeituhr aus eröffnet sich mir ein beeindruckender Blick über den gesamten Platz. Das Plätschern des Neptunbrunnens versiegt auch nachts nicht und das Rote Rathaus ist dank einer intensiven Scheinwerferbeleuchtung weithin gut sichtbar. Zudem wird der Begriff „Nachtleben“ hier wörtlich verstanden. Berlin schläft nicht, schon gar nicht am Alexanderplatz. Fotografierende Touristen und feiernde Einheimische vermischen sich hier zu einer großen Einheit, die alle Grenzen und Vorurteile verwischt. Anders als die East Side Gallery, aber nicht weniger beeindruckend, zeigt sich hier, welchen Wert Freiheit und Gemeinschaft haben.
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Diese Lebendigkeit ist auch im MIO, direkt unter dem Fernsehturm, spürbar. Egal ob sich Besucher für das Restaurant, die Bar-Lounge oder den Club entscheiden, im MIO ist man ganz nah dran am pulsierenden Leben Berlins. Stilvolle Eleganz und hervorragender Service zeichnen das MIO aus und durch seinen zeitlosen Charme ist es bei allen Generationen sehr beliebt. Ich gönne mir einen wunderbar fruchtig-sauren Cocktail namens „MIO Spezial“.

 

Das DomAquarée – Abenteuer und Gaumenfreuden

Wer es dennoch schafft, sich wieder loszureißen, kann noch weitere tolle Erlebnisse im Osten Berlins genießen.
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Die Schönheit des Meeres und seiner Bewohner lässt sich gerade nachts besonders gut im DomAquarée bzw. im Atrium des Radisson Blu Hotels bewundern. Im sogenannten AquaDom schwimmen in 1.000.000 Litern Salzwasser rund 1.500 verschiedene Fischarten. Eine beeindruckende und sehr stilvolle Atmosphäre – blau macht eben glücklich.

Ein weiteres Highlight im DomAquarée sind die verschiedenen Restaurants. Von Burgern (Andy’s Diner & Bar) bis zu italienischer Küche (Trattoria Peretti) ist hier alles vertreten.
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Ich habe wieder Appetit und finde im Shi-Mai genau das, was ich suche. Fantastische, leichte asiatische Küche mit leckeren Fischgerichten. Gestärkt und mit vielen angenehmen Eindrücken geht es dann zurück, ins Bett. Die Freiheit nehme ich mir.

Bildnachweise

  • 1. Slider: Ricarda52, CC BY-ND 2.0
  • Eastside Gallery: Trine Juel, CC BY 2.0
  • MIO: BlinkenArea.org, CC BY-SA 2.0
  • Radisson SAS Aquarium: Cory Doctorow, CC BY-SA 2.0

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